Bis 1998 tauschten die im Sinne von Doris Egli arbeitenden Kursleiterinnen ihre Erfahrungen alljährlich am Kursleiterinnentreffen aus. Die wachsende Zahl von Kursleiterinnen, das Bedürfnis nach gezielter Weiterbildung und der Wunsch, gemeinsam die Idee der Figurenarbeit weiter zu tragen, führten 1999 zur Gründung des Vereins efa ch. Zweck des Vereins ist es, sowohl die Herstellung und Gestaltung, als auch den Einsatz der biblischen Erzählfiguren zu fördern. Zentral sind die Ausbildung neuer und die Weiterbildung der aktiven Kursleiterinnen. Auf gute, zweckmässige, handwerkliche Qualität und die Vermittlung didaktisch wertvoller Tipps wird bei der Schulung künftiger Kursleiterinnen besonders Wert gelegt. Daneben gehören Bibelkenntnis, Gedanken rund um das Kirchenjahr und interreligiöse Überlegungen ebenso zum Ausbildungsprogramm, wie die Behandlung ethnologischer und historischer Fragen. Die Weiterbildung ist breit gefächert und reicht von der Herstellung von Zubehör wie Beduinenzelt, Haus und Boot, über gefilzte Tiere bis zu Requisiten des täglichen Lebens und Accessoires zum Schmuck der Figuren. Die Weiterbildungskurse widmen sich neben handwerklichen auch theologischen und praktischen Themen. “Frauengestalten der Bibel”, “Der Sabbat – ein Segen für das Leben”, “Der römische Soldat”, “Wie organisiere ich eine Ausstellung und wie fülle ich sie mit Leben?” – das sind nur ein paar Beispiele möglicher Themen. Der Verein unterstützt aber nicht nur individuell die einzelne Kursleiterin, sondern engagiert sich öffentlich mit Ausstellungen und der Gestaltung von Gottesdiensten und Bildungsangeboten für die Verkündigung christlicher Werte. Beziehungen und Gedankenaustausch können Kursleiterinnen auch in regelmässig durchgeführten Ferienwochen pflegen. Werk- oder Wander- und Kulturwochen wechseln sich ab.